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Das Beste aus zwei Banken

Die Verschmelzung der Walser Privatbank AG und der Tiroler AlpenBank AG bringt eine erhebliche Veränderung der Bankenlandschaft mit sich und lässt die größte Privatbank Westösterreichs mit Sitz im Kleinwalsertal entstehen. 

„Die beiden Banken Walser Privatbank und AlpenBank werden künftig ihre Kräfte bündeln und so gestärkt als Alpen Privatbank AG in mehreren Ländern auftreten. Durch diese Fusion entsteht die einzige Privatbank Westösterreichs mit Spezialisierung auf anspruchsvolles Vermögensmanagement für den wohlhabenden Mittelstand“, erläutert Dr. Andreas Gapp, Vorstand des Mehrheitseigentümers, der Walser Raiffeisen Holding. Die Märkte, in denen sich die Alpen Privatbank bewegen wird, sind das Kleinwalsertal, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Tirol, Salzburg sowie Südtirol und Trentino.  

„Das Beste aus zwei Banken“

Als Vorstände dieser neuen Bank fungieren Dipl.-Volkswirt Florian Widmer, MBA (Vorsitzender), Dr. Heidi Verocai-Dönz und MMag. Erhard Tschmelitsch. Zur gemeinsamen Zielsetzung meint Widmer: „Durch diese Fusion wollen wir noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und sie erfüllen, indem wir die Vorzüge und Stärken beider Häuser vereinen.“

Durch den Zusammenschluss ergeben sich tatsächlich zahlreiche Vorteile. Betriebswirtschaftlich bedeutet die gesteigerte Betriebsgröße nicht zuletzt deutliche Verbundeffekte und ein erweitertes Leistungsspektrum. Denn mit dem „Besten aus zwei Banken“ wird die Wettbewerbsposition gegenüber vergleichbaren, jeweils eigenständig verfolgten Strategien erheblich gestärkt. 

„Wichtig ist uns“, so Dr. Heidi Verocai-Dönz, „die in vielen Jahren erworbene Expertise und die mehrfach ausgezeichnete Betreuungsqualität beider Banken zu bündeln und weiter auszubauen.“ Und die erfahrene Bankerin ergänzt: „Private Banking heißt für mich Kompetenz, Beziehung und Vertrauen.“

„Bank im Tal“

Davon getrennt wird die jetzige Walser Privatbank als „klassische“ Walser Raiffeisenbank mit Sitz in Hirschegg/Kleinwalsertal auftreten. Diese „Bank im Tal“ wird das regionale Geschäft mit klarem Fokus auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden vor Ort abdecken. Sie wird unterstützt durch die bewährte und darauf spezialisierte Infrastruktur der Raiffeisen Bankengruppe. So kann die Komplexität in diesem Unternehmensteil erheblich reduziert werden, was zu einer Steigerung von Effektivität und Produktivität führt. Die gewohnten Ansprechpartner bleiben in allen Banken dieselben. 

Aus zwei wird eins

Die Philosophie „Das Beste aus zwei Banken“ setzt sich dann auch im Namen der neuen Bank fort: Walser Privatbank und AlpenBank verschmelzen zur Alpen Privatbank AG. Damit bleibt die DNA beider Häuser auch im neuen Konstrukt erhalten und wird gebündelt. Beide Vorstände betonen, dass für ihre Kunden keine „neue Bank“ entstehe, sondern diese ihre Geschäftsbeziehungen wie gehabt mit denselben Ansprechpersonen weiterführen können. Mit dem Vorteil von noch mehr gebündelter Kompetenz an den Standorten, einem noch engmaschigeren Netzwerk und damit noch mehr Möglichkeiten.

Zeitlich wird die Verschmelzung mit 3. Jänner 2022 abgeschlossen sein.